Use Cases sind nicht gleich Use Cases – warum wir präziser sprechen sollten

Kurzfassung: „Anwendungsfall (Use Case)“ in der UML beschreibt fachliche Ziele und Nutzerwert – ein Requirements‑Artefakt. In der Clean Architecture bezeichnet ein UseCase (Interactor) eine Anwendungsoperation der Application Layer, die Repositories/Services orchestriert. Das sind unterschiedliche Abstraktionen mit unterschiedlichem Zweck. Wer beides sauber trennt, vermeidet Missverständnisse und Architektur‑Erosion. Ein kurzes Missverständnis zur Einstimmung PM: „Wir brauchen zwei neue Anwendungsfälle (Use Cases): Login und Notiz speichern." Entwickler: „Alles klar, ich lege zwei UseCases (Interactors) an und binde sie an die Repositories." Architekt: „Stopp – das eine sind UML‑Anwendungsfälle, das andere sind Application‑UseCases. Lasst uns präzise sein, sonst reden wir aneinander vorbei.“ ...

26. Januar 2026 · 4 Minuten